Orthomolekulare Medizin

Orthomolekulare Medizin

Die orthomolekulare Medizin ist streng wissenschaftlich und interdisziplinär und beruht im wesentlichen auf den folgenden wissenschaftlichen Disziplinen:

  • Ernährungswissenschaften
  • Biochemie
  • Physiologie
  • Allgemeinmedizin
  • Immunologie
  • Endokrinologie
  • Toxikologie
  • und AllergologieC

Zur Behandlung kommen

  • Vitamine
  • Antioxidantien
  • Mineralstoffe
  • Spurenelemente
  • Fettsäuren
  • Aminosäuren
  • Enzyme
  • Ernährungsänderungen/ -einschränkungen.

Vereinfacht kann man sagen: in der orthomolekularen Medizin werden jene Vitalstoffe gegeben, die zu wenig im Körper vorliegen (manchmal werden auch diese entfernt, die zu viel vorhanden sind!) und deren Mangel dann spezifische Symptome oder Krankheiten erzeugen.

Beispiele sind:

  • das Schwangerschaftserbrechen ist eine typische Vitamin B6-Mangelerscheinung
  • Blutarmut kann eine Folge von B-Vitaminen sein
  • gehäufte Infekte können auf einen Mangel an Selen, Zink und bestimmten Aminosäuren hinweisen
  • bestimmte Augenerkrankungen (Star, Makuladegeneration) können eine Folge von zu wenig Vitamin C und den Karotinoiden Lutein und Zeaxanthin sein

Wir füllen also die (laborchemisch individuell bestimmten) Defizite an Vitalstoffen und verbessern somit den allgemeinen Stoffwechsel, was sich in einem gesteigerten Wohlbefinden und einer geringeren Erkrankungswahrscheinlichkeit auszudrücken vermag. Die Vitalstoffe sind dem Körper seit Jahrmillionen vertraut und daher natürlich in ihrer Wirkweise; somit können häufig Medikamente gespart und deren Nebenwirkungen verringert werden. Durch die Bestimmung von Risikofaktoren lassen sich manche Erkrankungen vermeiden oder mildern, sodaß sich die orthomolekulare Medizin insbesondere zur Prävention eignet.